Herbstgruß aus der „Arche Kunterbunt“

Die Ernte hat sich gelohnt! Das Apfelbäumchen haben die Kinder der Kita „Arche Kunterbunt“ während ihrer Herbst-Entdeckungsreise gestaltet. Die stürmisch-bunte Jahreszeit ist nicht nur zum Beobachten interessant, stellten die Mädchen und Jungen fest, Herbst schmeckt auch! Und meistens lecker.
Für die älteren Kinder beginnt am 27. Oktober wieder die Christenlehre, Gemeindepädagoge Johannes Steude ist aus der Elternzeit zurück! Und alle Familien können sich bereits auf das Martinsfest am 11. November um 17 Uhr freuen, das mit Andacht, Laternenumzug und Martinsspiel wieder in Präsenz stattfinden kann. Weitere Infos dazu im aktuellen Laurentiusboten.

Konfirmation 2023: Der neue Kurs startet am 26./27. Oktober!

Während der Konfizeit geht es natürlich darum, sich mit dem eigenen Glauben auseinanderzusetzen, Gott zu begegnen, aber für evangelische Christen bedeutet sie auch: Teil des Teams werden. In der Gruppe neue Freunde treffen, gemeinsam den Weg zur „erwachsenen“ Mitgliedschaft der Kirchengemeinde meistern. Mitgestalten, mitbestimmen. Sprachfähig werden im Glauben und zu Fragen unserer Gesellschaft, denn Konfi-Unterricht heißt keinesfalls (nur) Bibellesen. Ganz viel passiert dabei in und mit der Gruppe. Am Ende steht ein schönes kirchliches Fest, ein wichtiger Meilenstein des weiteren Lebensweges.

Alle guten Gaben: Nachlese zum Erntedankfest

Die gespendeten Lebensmittel, die wir bei den Gottesdiensten in unseren vier Predigtstätten in Empfang nehmen durften, gingen an die Ausgabestelle „Laib und Seele“, die jeden Dienstag bedüftige Menschen aus Köpenick unterstützt. Neben frischen Lebensmitteln, Obst, Gemüse und Brot, haben wir den ehrenamtlich Helfenden eine große Zahl haltbarer Waren übergeben können. Dankeschön an alle, die ihre Gaben vor die Altäre gebracht haben. Hier ein kleiner Einblick, wie die Stadtkirche und die Kapellen geschmückt worden waren.

40 Jahre lang „ein feste Burg“ des Kirchbüros

Sie hat die Gemeinde geprägt und die Gemeinde hat sie geprägt: Mit pandemiebedingter Verspätung – nicht minder herzlich – wurde unsere langjährige Küsterin Heidi Dittmar am 3. Oktober im Gottesdienst in der Stadtkirche in den Ruhestand verabschiedet. Weggefährten aus vier Jahrzehnten hatten sich den Termin im Kalender vorgemerkt gehabt. Heidi Dittmar war von 1981 bis Dezember 2020 die „Managerin“ der Kirchbüros und hatte es im Team mit Astrid Wekel gut aufgestellt. Als Ehrenamtskoordinatorin waren vor allem die schönen Busausflüge mit den Senior*innen ihr Verdienst.

„Ja“ der Vielfalt: Regenbogen-Traugottesdienst in der Stadtkirche

Ein besonderes Traupaar gab sich am 1. Oktober in der Stadtkirche das Ja-Wort. Guido Bock und Udo Heimbach besiegelten ihr Bündnis vor Gott. Ihre Familien waren dazu aus Dresden und Bonn angereist. Als Bibeltext zur Eheschließung hatte sich das Paar einen Klassiker gewählt, Kapitel 13 aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth, das Hohelied der Liebe: „Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am größten unter ihnen ist die Liebe.“ Einen kleinen Eindruck von dieser Liebe und dem Reich Gottes im Zeichen des Regenbogens vermittelte eine Köpenickerin, die mit ihren Enkelinnen Eis essend an der Kirche vorbeischlenderte, gerade als der festliche Auszug aus der Kirche beendet war. Auf die Frage eines der Mädchen, wo denn die Braut sei, sagte die Frau: „Da gibt es keine. Dafür gibt es zwei Bräutigame.“ Die andere Enkelin nickte wissend und erwiderte: „Das ist in Ordnung, auch Männer dürfen sich lieb haben.“ Wir wünschen dem Ehepaar alles Gute!

Stellenausschreibung: Erzieher*in gesucht

Die „Arche Kunterbunt“ ist ein familiärer Ort der Begegnung und des gelebten Glaubens. Unser Team bilden aktuell acht Facherzieherinnen, zwei Auszubildende und zwei Wirtschaftskräfte. Wir setzen das Berliner Bildungsprogramm (BBP) um und arbeiten als Kita mit religionspädagogischem Profil vernetzt mit der Gemeinde zusammen. Neugierig geworden? Wir bieten einen sicheren Arbeitsplatz, Vergütung nach TV-EKBO und die Möglichkeit zur Weiterbildung. Tolle Kolleginnen erwarten Sie, die mit ihrer Erfahrung weiterhelfen wo es nötig ist, Ihnen aber genauso den Raum öffnen, zu gestalten.

Sukkot: Laubhüttenfest mit der Kommunalen Ökumene

Das jüdische Laubhüttenfest („Sukkot“) findet in diesem Jahr vom 20. bis zum 27. September statt. Die Kommunale Ökumene Treptow-Köpenick und das Bündnis TKVA laden dazu in den Garten der Novilla ein, wo eine Laubhütte der Begegnung errichtet ist. Am Mittwoch, 22.9., wird gekocht: Die Kulinarische Begegnung um 18 Uhr steht unter dem Motto Wanderschaft und Migration. Am Freitag, 24.9., ist das Trio „Folkadu“ mit Gesang, Trompete, Harmonika und Oud zu Gast in der Sukka und spielt ein Konzert.

Familiengottesdienst: Wo die Schokolade wächst

Am 26. September ist Familiengottesdienst in der Stadtkirche. Es geht um eine der beliebtesten Süßigkeiten, Schokolade. Dazu geht Pfarrerin Marit von Homeyer der Frage nach, wo die Schokolade wächst, und was das mit Gottes Wort und der christlichen Vorstellung einer fairen Welt zu tun hat. Die Kita Rudower Straße und der Kinderchor gestalten den Gottesdienst mit. Beginn: 10.30 Uhr. Der Schokoladenbaum am Altar darf im Anschluss geplündert werden.

Der Friedhofskaffee ist zurück

Der Herbst ist da und mit ihm die Tradition unseres Friedhofskaffees zurück. Pandemiebedingt hat das Angebot lange pausieren müssen. Nun öffnen Pfarrerin Marit von Homeyer und Heidemarie Dittmar wieder am dritten Freitag eines Monats das Fachwerkhaus (Rudower Str. 23). Ab 14 Uhr ist dort Gelegenheit zum Gespräch, einem Moment der Andacht oder um Anliegen aus dem Kiez auszutauschen. Vielleicht möchten Sie sich nur nach dem Besuch des Friedhofs stärken? Auch dann sind Sie herzlich willkommen.

Mein 13. August 1961: „Der Grenzer war genauso nervös, wie ich.“

Der Mauerbau jährt sich zum 60. Mal. Das Datum war für die Menschen in Ost und West eine dramatische Erfahrung, weil es den politischen Ist-Zustand unumkehrbar machte – 28 Jahre lang. Im Rahmen des Gedenkens hatten wir Köpenicker*innen aufgerufen, aufzuschreiben, wie sie den 13. August 1961 erlebten. Die Gespräche verdeutlichten vor allem eins: Wer sich bewusst an den heißen Augusttag vor 60 Jahren erinnert, möchte das im Vier-Augen-Gespräch tun, und nicht veröffentlichen. „Es gibt Episoden, die man lieber umter Verschluss hält“, so ein Zeitzeuge. Zwei Stimmen durften dennoch zitiert werden.