Aktionswochenende #grüneslicht von 10. bis 12. Dezember

Die Landeskirche und der Kirchenkreis rufen dazu auf, am Wochenende des 3. Advents ein grünes Licht zu geben für die Migrantinnen und Migranten, die an der EU-Außengrenze Polens zu Belarus gestrandet sind. Hintergrund ist der internationale Tag der Menschenrechte am 10. Dezember.

Urheber der Idee ist die Bevölkerung in den grenznahen Orten Polens, die den Geflüchteten auf diese Weise Solidarität und Hilfe signalisieren will. Das grüne Licht ist seit Anfang November weitergezogen und wurde in Deutschland von dem Bündnis Campact aufgegriffen, das unter anderem zentrale Gebäude abends grün anstrahlen lässt, in Berlin etwa den Reichstag. Mit dem Licht verbindet sich der Appell an die Bundesregierung, die Menschen in Not nicht zu vergessen.

Der Aufruf ist, grüne Lichter (Kerzen oder elektrisch) in die Fenster zu stellen – so wie die Anwohner:innen im polnischen Grenzgebiet. Varianten: Ein grünes Tuch ins Fenster hängen und beleuchten, einen grünen Vorhang vorziehen (wo es ihn gibt), oder eine grüne Lichterkette.

Fotos: K. Körting (2) / Campact

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