Der Sommer kommt! Die Kirche ist wochenends wieder geöffnet

„Geh‘ aus mein Herz und suche Freud“, schrieb Paul Gerhardt in dem gleichnamigen Lied über das Glück des nahenden Sommers. Auch ein Zeichen für die anbrechende warme Jahreszeit: Die Stadtkirche ist wochenends wieder geöffnet, für Bersucher:innen, die eine Auszeit möchten oder die Kirche entdecken wollen. Können Sie sich vorstellen, eine „Schicht“ lang an der Offenen Kirche im Sommer mitzuwirken? Dann freuen wir uns auf Ihre Rückmeldung! Sie können sich telefonisch im Kirchbüro melden oder uns eine Nachricht senden. Dann melden wir uns bei Ihnen! Der „Dienst“ ist leicht, ermöglicht ein besonderes Hinhören auf die Atmosphäre Alt-Köpenicks und weckt – ganz im Sinne Paul Gerhardts – ein sommerliches Gefühl.

Ein denkwürdiger letzter Bote – im Herbst folgt der Neue

Die Sommerausgabe des Laurentiusboten ist da! Ab sofort liegt der neue Gemeindebrief in allen Predigtstätten aus. Sie erhalten ihn außerdem im Kirchbüro, in der Bücherstube, oder können ihn hier downloaden (Spalte rechts). Mit diesem Boten endet in Köpenick eine Ära: Unsere Küsterin Astrid Wekel, die seit 27 (!) Jahren die Herausgabe des Gemeindebriefs verantwortete und für pünktliches Erscheinen, fehlerfreie Lektüre und die schönen Vignetten sorgte, gibt den Staffelstab weiter. Dem Redaktionskreis und dem Kirchbüro bleibt sie aber erhalten. Der erste Bote seiner Art erschien 1994 und wurde, wie auf dem Foto zu sehen (Ausgabe vorne) sorgsam archiviert. Einen Vorgänger gab es sogar schon 1925.

Die Gemeinde nimmt Abschied

Am 7. Mai ist Annekathrin Seeber, geb. Richter, unser Gemeindeglied, Pfarrerin im Ehrenamt, ehemalige Leiterin der Arbeitsstelle für den Religionsunterricht (ARU) in Lichtenberg/Berlin-Ost, Freundin, Nachbarin, Kollegin, Weggefährtin, mit nur 65 Jahren gestorben. Ihre schwere Krankeit hat sie voller Geduld ertragen. Sie hat jeden Sonntag, wenn es ihre Kraft zuließ, an den Gottesdiensten in der Martin-Luther-Kapelle teilgenommen, und hatte im Laurentiusboten noch die Andacht verfasst. Wir wissen sie nun bei Gott geborgen. Der Trauergottesdienst ist am 5. Juni in der Stadtkirche, den Gottesdienst halten wird die ehemalige Superintendentin des KKLIOS, Pfarrerin i.R. Beatrix Forck aus Frankfurt/Oder.

Ökumenisches Forum am 27. Mai wird digital

Statt analog am Cardinalplatz trifft sich das Ökumenische Forum des Bezirks Treptow-Köpenick am 27. Mai digital. Der Austausch findet über das Konferenztool Zoom statt – und bei fair gehandeltem Kaffee und Keksen. Die Organisatorinnen vom Büro der kommunalen Ökumene verschicken vorab „Care-Pakete“ der Röstung „Köpenicker Bohne“. In der Zeit von 16 bis 18 Uhr ist Platz für den Austausch von Praxiserfahrungen rund um das Thema Nachhaltigkeit bei Veranstaltungen und in öffentlichen Einrichtungen, auch der Gemeinden.

Konfirmation 2021: Geht mit Gottes Segen

Am Sonntag Rogate hätten sich unsere diesjährigen Konfirmandinnen und Konfirmanden der Gemeinde im Gottesdienst vorgestellt, jede:r mit dem Satz: „Konfirmation ist für mich …“ Doch 2021 ist bekanntlich (schon wieder, oder noch immer) alles anders. Die Vorstellung im Gottesdienst fällt aus. Stattdiesen gibt es an dieser Stelle eine Auswahl, was die Jugendlichen mit dem bevorstehenden Fest verbinden. Wir freuen uns über eure Aussagen und noch mehr zu sehen, was ihr draus macht!

Jacke wie Hose: Im Einsatz für die Stadtmission

Mit den endlich steigenden Temperaturen kann die Winterkleidung jetzt im Schrank bleiben. Auch Menschen ohne festen Wohnsitz atmen jetzt auf, doppelt, denn die zurückliegenden Monate waren für sie im doppelten Sinne herausfordernd. Randolf Brückner, der sich um die aus unserer Gemeinde gespendete Kleidung kümmert, berichtet von seinem ehrenamtlichen Engagement.

Mit Gott kann ich über Mauern springen: Aktion „Mein 13. August“

Dass die Grenze nach West-Berlin über Nacht, an einem Sonntagmorgen im August 1961 dicht gemacht würde, traf die Menschen des Bezirks und der Gemeinde völlig unvorbereitet. Mit einem Mal waren Besuche bei Verwandten, Freunden, das Training im Sportverein oder die Fahrt zur Arbeitsstelle nicht mehr möglich. Von den für lange Zeit letzten Begegnungen und den Erinnerungen der Köpenicker*innen an handelt unser Sommer-Aufruf: Erzählen Sie!

Corona-Schnelltest an der Stadtkirche

Seit 29. April ist die Corona-Teststelle auf der Kirchwiese neben der Stadtkirche in Alt-Köpenick in Betrieb. Die Stadtkirchengemeinde stellt das Gelände zur Verfügung. Montags bis samstags von 7.30 Uhr bis 18.30 Uhr ist der kostenlose Bürgertest möglich. Wichtig: Ein Personaldokument muss vorgelegt werden. Das tat am Donnerstag auch Pfarrer Ralf Musold, der sich – nachdem Betreiber Felix Weingärtner für sein Test-Team den Eisbrecher gegeben hatte – als zweiter testen ließ.

Von Eiern, Steinen und der Auferstehung

In unserer Gemeinde finden aufgrund der Pandemie-Bestimmungen zu Ostern leider keine Präsenz-Angebote für Familien und Kinder statt. Stattdessen hat Gemeindepädagoge Johannes Steude ein Oster-Kit zusammengestellt, das er in diesen Tagen verteilt, natürlich mit Maske, wie vorgeschrieben. Ein kleiner Vorgeschmack auf den Inhalt, wie es sich mit den bunten Eiern und der Auferstehung Jesu verhält, wer in der biblischen Erzählung den Stein ins Rollen bringt – und wer noch!

Dabei, um befreit zu werden

Zeitgleich zur christlichen Karwoche feiern Menschen jüdischen Glaubens Pessach, auch hier im Kiez, unter uns. Was Ihnen das Fest bedeutet und wie sie es in Zeiten der Pandemie begehen, verraten Frauen und Männer aus Treptow-Köpenick in einem Video-Einspieler, den das Bündnis Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus umgesetzt hat. Im Mittelpunkt steht der Seder-Abend, der Pessach einleitet, samt seiner „merkwürdigen Handlungen“.