Das Türchen des 18. Dezember

Ende des Jahres endet auch eine Ära der wunderbaren Zusammenarbeit unserer Gemeinde mit der Paulus-Buchhandlung von Gerd Noé. Er geht in den Ruhestand. Eine letzte erlesene Auswahl Bücher liegt aber noch bereit für den Büchertisch am vierten Adventssonntag nach dem Gottesdienst in der Stadtkirche (ab ca. 11.30 Uhr).

„Im Prinzip hätte ich auch im April 2022 aufhören können, dann hätte die Buchhandlung genau 90 Jahre bestanden“, erzählt er. 1932 sei sie gegründet worden, ansässig in der Pfarrstraße in Berlin-Lichtenberg. Gerd Noé nahm seinen Dienst dort am 1. Januar 1989 auf. Bis 2014 stand er im Laden, dann verlagerte er sich auf das Versandgeschäft und die Teilnahme an Messen, Festen, Veranstaltungen – und den regelmäßigen Büchertisch im Anschluss an den Gottesdienst, wo Besucherinnen und Besucher christliche Titel direkt kaufen oder ihre Bestellungen aufgeben konnten. Die Pandemie hat die Zugänge sehr erschwert und Angebote reduziert. Das machte Ged Noé die Entscheidung letztlich leichter, zum Jahresende aufzuhören, wenngleich die neun Jahrzehnte dann nicht ganz voll sein werden.

Zwei Basisbibeln wird er unter anderem morgen in die Stadtkirche mitbringen, falls noch irgendwo ein Last-Minute-Geschenk fehlt. Er empfiehlt besonders „Die Kompakte“ als Ausgabe, weil sie leserfreundlich und ansprechend gestaltet sei. Eltern, Paten:innen und Großeltern legt er indes „Die neue Kinderbibel“ von Wilfried Pioch ans Herz, weil sie nicht nur „die biblischen Kernerzählungen gut nacherzählt, sondern anregt, mit Kindern über Gott ins Gespräch zu kommen“.

Wir bedanken uns bei Gerd Noé für die vielen literarischen Schätze, die über die Jahre den Weg in die Gemeinde fanden. Alles Gute!

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