Das Türchen des 2. Dezember

Schwibbögen stehen im Fenster, Weihnachtspyramiden stehen auf Tischen – oder sie hängen von der Wohnzimmerdecke. Tatsächlich! Bei Wolfgang und Karin Förster drehen sich die hölzernen Flügel über dem Kopf des Betrachters. Sie berichten: „Die Pyramide ist ein Unikat, von einem guten Bekannten aus dem Erzgebirge, und wurde vor etwa 40 Jahren handgefertigt. Es war ein nicht offizieller zusätzlicher Broterwerb für die Erzgebirgler. Erzgebirgskunst war ein Exportschlager der DDR. Im Handel hier gab es sehr wenig. Und so wurde unter der Hand etwas gehandelt.“

Weil Holz knapp war, seien die Flügel zu DDR-Zeiten nur mit Holzfolie beklebt gewesen. Nach der Wende hielt dann ein „massiver“ Satz Einzug.

Als schwebte sie vom Himmel hoch: die Decken-Weihnachtspyramide. Foto: W. Förster

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