So war unsere Taizéfahrt: Eine Woche im Paradies – mit Video!

Ein Stück Paradies mitten auf  der Erde, so wird Taize‘ manchmal beschrieben. 

Wenn Tausende Jugendliche gemeinsam das bescheidene Essen teilen, gemeinsam singen, beten und eine wunderbare Woche miteinander verleben. Der  Höhepunkt ist der Samstagabend mit der Lichterfeier. Dann werden die Kerzen nacheinander entzündet und das Licht verbreitet sich durch die ganze Kirche als Licht vom wahren Licht, als Kunde der Auferstehung Jesu Christi. 

Optimalerweise habe ich bisher als Tenor ganz oben im Chor gesessen und hatte so nach wenigen Minuten einen wirklich paradiesischen Ausblick auf ein Lichtermeer. Unsere Jugendlichen waren bisher  ergriffen und werden es auch wieder sein. SURREXIT CHRISTUS – der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden, so wird dann gesungen. Wer zu diesem Zeitpunkt noch skeptisch gegenüber der Begeisterung über unsere Glaubensgewissheit war, dürfte spätestens hier den eindrucksvollen Beweis dafür finden, was christlicher Glaube eigentlich bedeutet:  Gemeinschaft und Individuum, Vergebung und Versöhnung, Hoffnung und Freude über die erlebte die  Gemeinschaft, die sich nicht von Werten und hohen Ansprüchen leiten lässt, sondern von der Präsenz eines jeden Einzelnen profitiert und lebt. 

So sah das Projektposter der Kleingruppe aus unserer Bibeleinführung aus!

Wir treffen hier nicht nur entschiedene Christen, sondern auch Suchende, Pilgernde und Spirituelle, die das Vaterunser und das gesungene Glaubensbekenntnis ganz selbstverständlich mitsprechen. Ganz normale Menschen also,  die sich selbst eigentlich nicht großartig als gläubig bezeichnen würden, treffen wir hier in Taizé. Die Mischung macht’s und ist eigentlich genau das Schöne an Taizé, was unseren Jugendlichen so gefällt: Egal ob, was und wieviel du glaubst, stets wirst du mit offenen Armen und Ohren empfangen.

Noch in Taizé befindlich, ist es zugleich schon vor Taizé. Sind Sie dabei?
Vom 13. bis 24. Juli 2023.
Näheres erfahren Sie von mir im Gespräch. 

Herzlich grüßt Sie,

Ihr Pfarrer Ralf Musold

P.S. In unserem digitalen Reisetagebuch können Sie HIER blättern.

Fotos: privat

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