Eine Ära endet: Küsterin Heidi Dittmar im Ruhestand

Unser langjährige Küsterin, Ehrenamtskoordinatorin und Kollegin Heidemarie Dittmar – gut bekannt auch als Heidi – ist zum 31. Dezember 2020 in den Ruhestand gegangen, nach fast 40 Jahren. Sie haben richtig gelesen: 40 Jahre! Das gibt es noch in der heutigen Zeit! Anlass genug, danke zu sagen und ein wenig zurückzublicken.

Eine Brosche oder ein buntes Halstuch sind ihre Markenzeichen: Nach fast 40 Berufsjahren ist Küsterin Heidemarie „Heidi“ Dittmar in den Ruhestand gegangen. Foto: Jonas Dittmar.

Am 1. Februar 1981 setzte Heidi Dittmar als Küsterin erstmals ihren Fuß in das Kirchbüro in der Kirchstraße 4 und trat in große, markante Fußspuren ihres Vorgängers Alfred Kohlberg, der über viele Jahre eine ehrwürdige Instanz war und die Küsterei geprägt hatte.

Seit 1988 durfte ich ihr dann zur Seite stehen, auch das ist lange her, und in unseren 33 Jahren gemeinsamer Tätigkeit wurden wir ein gut eingespieltes Team. So manches Mal fühlten wir uns wie ein miteinander vertrautes, altes Ehepaar, das auch schon mal zeitgleich dieselbe originelle Bemerkung verlauten ließ. So eine lange Zusammenarbeit ist etwas ganz Besonderes, erst recht wenn es ein gutes Einvernehmen gibt. Ich übertreibe nicht wenn ich sage, dass wir nur wenige Male kurzzeitig aneinander gerieten. 2013 feierten wir übrigens gemeinsam mit unseren Küsterkolleginnen unsere „Silberhochzeit“.

Seit 2009 war Heidi auch als Ehrenamtskoordinatorin tätig. Die Früchte dieser Arbeit konnte die Gemeinde besonders bei der kulinarischen Ausgestaltung von Gemeindefesten und Empfängen genießen sowie bei Adventfeiern und den vielen wunderschönen Busausflügen mit den Senioren*innen. Ihren kleinen Diakoniekreis – bestehend aus zehn tatkräftigen Ruheständlerinnen – hatte Heidi bestens „im Griff“, nicht zuletzt dank ihres organisatorischen Talentes.

Wir wünschen Heidi Dittmar Gottes Segen, Gesundheit und viele schöne Momente, Zeit für Familie und Enkelkinder und für alles, was sie schon immer mal machen wollte. Wir sagen ein großes Dankeschön und sind gewiss, dass wir uns nicht aus den Augen verlieren werden – und mit weiteren Rezepten im Laurentiusboten können wir ganz sicher rechnen!

Astrid Wekel – im Namen der Mitarbeiter*innen und des Gemeindekirchenrates                                                                                  

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