Pfarrerin und Pfarrer

Pfarrer Ralf Musold

Mein Name ist Ralf Musold, ich bin geschäfts-führender Pfarrer der Stadtkirchengemeinde und seit 2001 hier in Köpenick. Aufgewachsen bin ich im Ruppiner Land, im Brandenburger Norden. Meine ersten Berührungspunkte mit Kirche und dem christlichen Glauben waren meine Heimatgemeinde, die Klosterkirche in Neuruppin und mein offenes Elternhaus, in das ich fast immer Freunde aus der Jungen Gemeinde mitbringen konnte. Meinen Beruf empfinde ich als erfüllend, denn das Evangelium gibt stets Anlass zur Hoffnung, auch und vor allem in Krisenzeiten festigt uns seine Botschaft im Glauben.

Evangelische Theologie habe ich an der Berliner Humboldt-Universität studiert. Nach Stationen in West-Berlin und Brandenburg bin ich nach Köpenick gekommen. Als geschäftsführender Pfarrer sind meine Berufung nicht nur die Gottesdienste, der Konfi-Unterricht und die Kasualien, ich bin vor allem derjenige, der die kirchliche Verwaltung überblicken muss, den GKR und die Ausschüsse der Gemeinde mitverantwortet und in mehreren Arbeits-kreisen mitwirkt, sowie in Gremien der Evangelischen Schule Köpenick, deren Schulgottesdienste in unserer Stadtkirche stattfinden.

Von außen wirken die Aufgaben eines Pfarrers auf die klassischen Bereiche der Theologie bezogen – heutzutage ist die Position sowohl Schnittstelle unserer sechs Pfarrbezirke als auch deren Vertretung beim Evangelischen Kirchenkreis Berlin Süd-Ost.

Foto: Tanja Kasischke

Außerhalb meiner Pfarrberufs liebe ich Wandern, bin häufig an den Ruppiner Seen unterwegs – oder suche die Weite der Berge. Mehrere Reisen haben mich zudem nach Israel geführt, ein Land, dessen Kultur und religionshistorische Tradition mich ungemein faszinieren.

So erreichen Sie mich: Zu den Sprechstunden, Dienstag 10 bis 12 Uhr und Donnerstag 15 bis 16.30 Uhr in der Kirchstr. 4 (Eingang links), unter Tel. 654 95 357 oder per E-Mail: musold[at]stadtkirche-koepenick.de

Pfarrerin Marit von Homeyer

Ich bin seit 2015 hier in der Gemeinde tätig und mir liegt die Seelsorge besonders am Herzen. Gerne habe ich Kontakt mit Menschen verschiedener Altersgruppen. Daher feiere ich auch Gottesdienste in den Seniorenheimen und unseren Kitas, und ich verantworte zusammen mit Pfarrer Musold den Konfirmandenunterricht.

Foto: Birgitta von Homeyer

Mit der „Andacht anders“ mit Künstler:innen und Musiker:innen habe ich eine Gottesdienstform entwickelt, die ich im Dialog mit Personen gestalte, die am christlichen Glauben interessiert, aber in der kirchlichen Tradition nicht unbedingt beheimatet sind. In der Andacht bringen sie Themen oder Begabungen ein, die sie als Ausdruck ihrer Spiritualität verstehen und mit dem christlichen Glauben in Dialog bringen.

Einmal monatlich ist das Fachwerkhaus in der Rudower Straße als Friedhofskaffee für Menschen geöffnet, die bei ihrem Friedhofsbesuch Rast machen – oder auch ein Gegenüber für ein Gespräch suchen.

Ein gutes Miteinander in der Stadt auch mit geflüchteten Menschen finde ich wichtig, aus der Erfahrung meiner Eltern heraus, die im Zweiten Weltkrieg als Flüchtlinge angewiesen waren auf Verständnis, Wohlwollen und die Möglichkeit eines Neuanfangs.

Ich leite die Ausschüsse für Diakonie und Ökumene, und der Weltladen ist für mich ein wichtiger Ausdruck unseres Auftrages für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung.

Bevor ich nach Köpenick kam, war ich Pfarrerin in Charlottenburg, Kreuzberg, Bad Freienwalde und Schöneberg. Geboren bin ich in Hamburg und dort in einem Pfarrhaus aufgewachsen. Mein Vater war Pastor, meine Mutter engagierte sich als Sozialarbeiterin für Benachteiligte und für Menschen mit Migrationshintergrund. Die offene Gemeindearbeit hat mich und mein Verständnis von Kirche sehr geprägt.  

Seit meinem 13. Lebensjahr lebe ich in Berlin. Privat interessiere ich mich für interkulturelle Begegnung, so auch in der Kunst: Ich mag Malerei und Musik, insbesondere mittelalterliche Musik und die Musik der Renaissance.

So erreichen Sie mich: Persönlich während der Sprechstunden, Dienstag 10 bis 11.30 Uhr und Donnerstag 15.30 bis 17 Uhr in der Kirchstr. 4 (Eingang links), oder per E-Mail: m.vhomeyer[at]stadtkirche-koepenick.de

Unsere Krankenhausseelsorgerin

Ich bin Katharina Draeger, Pfarrerin und evangelische Krankenhausseelsorgerin in den DRK-Kliniken Köpenick. Sollten Sie, Ihre Freunde oder Angehörige dort behandelt werden, bin ich für Sie da. Das gilt auch für trauernde Angehörige.

Pfr.in Katharina Draeger ist Ansprechpartnerin für Patienten/innen der DRK-Kliniken Köpenick und deren Angehörige. Foto: Privat.

Ich bin Brandenburgerin, geboren 1970. Im Jahr 1989 habe ich mein Abitur am Kirchlichen Oberseminar Potsdam-Hermannswerder gemacht und danach Theologie in Greifswald, Berlin und Heidelberg studiert. Meine erste Pfarrstelle war in Berlin Malchow-Wartenberg. Seit Sommer 2019 bin ich im Kirchenkreis Berlin Süd-Ost in der Krankenhausseelsorge tätig. Von Montag bis Freitag bich ich tagsüber unter Tel. 3035 3700 oder mobil unter (0152) 5157 9206 erreichbar, bzw. rufe zeitnah zurück. Sie können mir auch schreiben: k.draeger[at]drk-kliniken-berlin.de

Bitte kommen Sie auf mich zu! Ich habe als extern angestellte Mitarbeiterin keinen Zugang zu den Patienten­daten der Kliniken und bekomme auch keine sog. „Pfarrerliste“ mit allen Gemeindegliedern ausgehändigt, um sie besuchen zu können. Der Datenschutz ist hier streng. Nur wenn Sie schon bei der Patienten­aufnahme ausdrücklich einen Seelsorgewunsch äußern, wird dies vermerkt und ich werde benachrichtigt. Außer mir ist Christa Scholz (Tel. 3035 3446) als katholische Seelsorgerin ansprechbar.

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