Unsere Kitas

Zur Gemeinde gehören zwei Kindertagesstätten.
Die Kita „Am Generalshof“ (Am Generalshof 7, 12555 Berlin) leitet Susanne Niedlich.
Kontakt: Tel. (030) 657 1461 oder E-Mail: evkita-gen@stadtkirche-koepenick.de

Die Kita in der Rudower Straße 23 (12557 Berlin) leitet Kerstin Kliemand.
Kontakt: Tel. (030) 655 4449 oder E-Mail: evkita-rud@stadtkirche-koepenick.de

Kita Am Generalshof

AKTUELL: Im neuen Gebäude und demnächst mit neuem Namen! Verkündet wird er bei der Einweihungsfeier am 29. August 2021 verkündet! Herzliche Einladung!

Geschichte: 1928 wurde gemeinsam mit dem Gemeindehaus im Stil der Neuen Sachlichkeit ein Gebäude für die Betreuung der Kinder aus der Köpenicker Stadtkirchengemeinde errichtet. Die kleine Stichstraße am Ufer des Spreearmes hieß schon damals „Am Generalshof“, so ist die Kita bis heute mit diesem Namen verbunden. Im Februar 2021 eröffnete der auf den Mauern des alten Hauses entstandene Neubau, der für 48 Kinder Platz bietet, ein familiärer Ort der Begegnung und des gelebten Glaubens.

Wir betrachten und achten jedes Kind in seiner Einzigartigkeit als Geschöpf Gottes und vermitteln ihm christliche Werte: Nächstenliebe, Barmherzigkeit und Vergebung; heute würde man es Zugewandtsein, Respekt vor dem Anderen, Kompromissbereitschaft, Verständnis und Empathie nennen; bilden das Fundament der Beziehungen zu den uns anvertrauten Kindern.

Aus dem Leitbild

Team: Wir arbeiten in einem Team von sieben Facherzieherinnen, die von zwei Auszubildenen und zwei Wirtschaftskräften unterstützt werden. Dabei hat jede die Chance, sich mit ihren Stärken und Begabungen einzubringen. Wir ergänzen uns! Jedes Kind hat die Möglichkeit, seine eigene Bezugsperson zu finden, ist aber andererseits auch mit allen anderen Kolleginnen vertraut.

Pädagogisches Konzept: Der christliche Bezug und die Verbundenheit zur Evangelischen Stadtkirchengemeinde werden im Kita-Alltag bei der Gestaltung der Morgenkreise, bei Tischgebeten, in Gesprächsrunden und in den 14-tägigen Kindergottesdiensten mit dem Gemeindepädagogen und der Pastorin deutlich. Der gemeinsame Besuch und die Mitgestaltung von Familiengottesdiensten ist für einige Familien ein niederschwelliges Angebot und ein Erstkontakt mit Kirche in unserer Stadt und dem christlichen Glauben in unserer Welt.

Neben dem religionspädagogischen Schwerpunkt räumen wir dem Freispiel in unserer Kita einen großen Platz ein. Hier können die Kinder selbstbestimmt und ganzheitlich die verschiedensten Kompetenzen entwickeln. Dabei haben sie genügend Platz für Kreativität, Interaktion und Kommunikation. Auf der Grundlage des Berliner Bildungsprogrammes (BBP) holen wir jedes Kind an der Stufe seiner Entwicklung ab, fordern und unterstützen es durch individuelle Angebote. Kinder mit Behinderungen oder von Behinderung bedrohte Kinder werden selbstverständlich integriert und speziell gefördert.

Wir feiern die Feste des Kirchenjahres und den Jahreskreis. Dabei beobachten wir die Natur und unterstützen die Kinder im bewussten Erleben ihrer Umgebung. Unser großer Garten und die Terrasse bieten die verschiedensten Möglichkeiten der Sinneswahrnehmungen. Hier können die Kinder ein Gefühl von Weite und Uneingeschränktheit erfahren.

Für Eltern: Engagierte Eltern, die unsere Arbeit begleiten, unterstützen und mitgestalten, empfinden wir als Bereicherung. Dabei begegnen wir uns wertschätzend und auf Augenhöhe. Bei Elternabenden, über die Elternvertretung aber auch in Einzelgesprächen, findet ein reger Austausch statt. Nicht immer können alle Erwartungen erfüllt werden, aber nur im Miteinander können wir den uns anvertrauten Kindern Geborgenheit vermitteln und sie optimal betreuen.

Die Corona-Pandemie hat unser bisheriges Leben stark beeinflusst und viele Selbstverständlichkeiten infrage gestellt. So wie sich das Leben in den Familien verändert hat, ist auch unsere Arbeit eine etwas andere geworden. Flexibilität und Kompromissbereitschaft sind wichtiger denn je. Sorgen und Ängste der Familien müssen und wollen wir ernst nehmen. Unsere besondere Verantwortung als Erzieher*innen ist uns bewusst. Hygienemaßnahmen, Organisation aber auch das persönliche Verhalten und die individuelle Einstellung fordern uns täglich heraus. Trotzdem lassen wir uns, zumindest ein Stück weit, von der Unbeschwertheit und Fröhlichkeit unserer Kinder anstecken. Es gilt jedem Tag sein kleines Glück abzuringen und es im Herzen zu bewahren.

Text & Fotos: Susanne Niedlich

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