Offene Stadtkirche

Letztmalig 2022 ist Offene Stadtkirche am 17. Dezember von 16 bis 18 Uhr. Ein Abstecher lohnt sich. Auch, wenn die Tage wieder kürzer werden, möchten wir Menschen – in Zeiten, die für uns alle unsicher und diffus geworden sind – die Gelegenheit geben, in der geschützten Atmosphäre des Kirchenraumes zur Ruhe zu kommen. Einheimische wie Touristen nutzen das Angebot gerne.
[AKTUELL Besuchen Sie bis zum
18. Dezember die Ausstellung „Auf der Suche nach dem gerechten Umgang mit Rohstoffen“ in der Stadtkirche.]

Gegenwärtig pausieren unsere Friedensgebete. Sie haben aber weiterhin samstags Gelegenheit zum persönlichen stillen Gebet, auch dafür ist die Offene Kirche da. Anlass und Bezugspunkt schafft das Bild Ukraine – Krieg und die Hoffnung auf Frieden, das der Köpenicker Maler Heiko Plessmann der Stadtkirchengemeinde geschenkt hat. Sein Gemälde zeigt eine stilisierte Gruft, die zugleich Bezug nimmt auf die Bilder aus Kiew, wo die Menschen in U-Bahnhöfen Schutz suchten, als ihre Stadt angegriffen wurde. In der Bildmitte ist Jesus am Kreuz. Er, das Licht einer Kerze und die Perspektive auf den sich öffnenden Himmel sind Zeichen der Hoffnung und Gottes Verheißung der Auferstehung und des ewigen Lebens. Das Gemälde wird zur Offenen Kirche gezeigt und lädt ein zur Auseinandersetzung mit der eindrücklichen Metaphorik. Im Friedensgebet am 18. Juni haben wir es feierlich enthüllt.

Fotos: H.-J. Meyer / privat

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