Kaffee, Kuchen & Benefizkonzert zum Sommerauftakt

Nach zwei Jahren pandemiebedinger Pause kann unser beliebtes Ökumenisches Sommerfest in diesem Jahr wieder gefeiert werden! Willkommen, zunächst zum gemeinsamen Gottesdienst der Köpenicker Gemeinden in der Hofkirche mit Pastor Uwe Dammann und Pfarrer Ralf Musold. Im Anschluss gibt es Kaffee und Kuchen im „Café Amadeus“ und zum Abschluss ein besonderes Konzert: Das Bläser-Ensemble Hauptstadtblech spielt Jazz, Weltliches und Geistliches in der Stadtkirche. Der Eintritt ist frei, es werden Spenden zugunsten der Ukrainehilfe, zur Unterstützung der geflüchteten Ukrainer*innen gesammelt.

Kunst trifft Andacht: Friedensgebet für die Ukraine

Der bewaffnete Überfall Russlands auf die Ukraine trifft auch uns. Gegen die Sprachlosigkeit und für Frieden beten wir mit unseren Nachbarn der Hofkirchengemeinde jeden Abend um 19.50 Uhr. Es besteht die Möglichkeit, sich eine Erinnerung auf das Handy schicken zu lassen, um von jedem Ort aus innehalten zu können. Die Stadtkirche bietet mit der Offenen Kirche am Samstag von 16 bis 18 Uhr einen Ort der Stille und Andacht für die Menschen im Krieg und alle, die Freunde in der Ukraine haben. Wir beten auch für die Russen:innen, die trotz staatlicher Drohungen für Frieden demonstrieren. Und für Menschen in allen Teilen der Welt, deren Leben von Krieg und Gewalt bedroht ist.

Mit der Gemeinde nach Taizé: Alles zur Fahrt 2022

Es sind noch 4 Plätze frei! Die Stadtkirchengemeinde und die katholische Pfarrei St. Josef fahren nach zweimaliger Pandemie-Pause diesen Sommer endlich wieder mit Jugendlichen nach Taizé! Anmeldebögen für die Fahrt von 8. bis 18. Juli gibt es ab sofort im Kirchbüro oder hier auf unserer Webseite. Eine Woche lang in internationaler Gemeinschaft Gott begegnen, mit jungen Menschen aus anderen Nationen ins Gespräch kommen, gemeinsam singen, gemeinsam beten, gemeinsam feiern! Taizé, das Dorf im französischen Burgund ist seit Jahrzehnten Symbol der Versöhnung. Weltweit bekannt ist Taizé für seine Gesänge. Mitfahren können alle ab 15 Jahre.

Stellenausschreibung: Verstärkung für das Kita-Team

Die „Arche Kunterbunt“ ist ein familiärer Ort der Begegnung und des gelebten Glaubens. Unser Team bilden aktuell acht Facherzieherinnen, zwei Auszubildende und zwei Wirtschaftskräfte. Wir setzen das Berliner Bildungsprogramm (BBP) um und arbeiten als Kita mit religionspädagogischem Profil vernetzt mit der Gemeinde zusammen. Neugierig geworden? Wir bieten einen sicheren Arbeitsplatz, Vergütung nach TV-EKBO und die Möglichkeit zur Weiterbildung. Tolle Kolleginnen erwarten Sie, die mit ihrer Erfahrung weiterhelfen wo es nötig ist, Ihnen aber genauso den Raum öffnen, zu gestalten.

Fast volljährig: 17 Jahre „Laib & Seele“ in Köpenick

Im Juni feiert die Lebensmittelausgabestelle Geburtstag. Gegründet 2005 als ökumenisches Bündnis der Köpenicker Gemeinden, waren die Verantwortlichen überzeugt, dass sich ihr Bedarf früher oder später „von selbst“ wieder erledigen würde. Seit Gründung hat das Team aus Ehrenamtlichen, dem inzwischen auch Mitglieder des 1. FC Union Berlin angehören, eine Viertelmillion Lebensmittel an Bedürftige ausgegeben. Aktuell kommen über 500 Menschen dienstags zur Ausgabe.

Vertretung gefunden: Janis Peelmanis übernimmt Chorproben

Die Probenarbeit in unserer Gemeinde kann nach zwei Monaten Pause fortgesetzt werden! Mit vereinten Kräften haben der Förderkreis der St. Laurentius-Kantorei, der Chor und die Gemeinde nach einer Vertretung für unsere erkrankte Kirchenmusikerin gesucht – und Janis Peelmanis gefunden. Er hat die erste Probe mit der Kantorei am 25. Mai absolviert, zwei Tage nach seiner Masterprüfung im Fach Chorleitung an der Universität der Künste. Der Jugendchor läuft seit 13. Juni wieder. „Es ist meine erste Probenarbeit in Präsenz“, sagt der aus Riga stammende, 27-jährige Musiker begeistert. Zuvor habe pandemiebedingt alles virtuell und vieles auch gar nicht stattgefunden. Online sei kein Vergleich. Janis Peelmanis lebt seit 2019 in Berlin-Friedrichsfelde. Derzeit studiert er parallel noch Kirchenmusik im Hauptfach Orgel.

50 Jahre Pfarrdienst: Glückwunsch an Pfarrer Ragnar Manneck!

Auf bewegte 50 Jahre im Zeichen der Verkündigung konnte im Mai Pfarrer i.R. Ragnar Manneck aus dem Kietzer Feld zurückblicken. Das Dienstjubiläum würdigte Pfarrerin Marit von Homeyer, die im Namen der Gemeinde dem Ehepaar Manneck Blumen und ein Buch überreichte. Noch eine Gabe bekamen die Mannecks dazu: Zwei Tassen, jede mit einem Hirtenhund. Jeder „gute Hirte“ habe ein Recht auf Pausen, um im Anschluss wieder neugierig auf Menschen zugehen zu können und wachsam zu sein. Der Dank ging auch an Christine Manneck, die ihrem Mann nicht nur den Rücken freihält, sondern als orgelspielende Katechetin auch eigene Akzente setzte, und dafür gesorgt hat, „dass singend der Glaube verkündigt wurde“.

Vormerken: Von der Bibel und anderen guten Büchern

Am 9. September ist Lesenacht in der Martin-Luther-Kapelle! Also Schlafsack und Lieblingsbuch einpacken, die Taschenlampe nicht vergessen, und los geht das (Lese-)Abenteuer mit Übernachtung! Wer kann schon von sich behaupten, in einem Kirchenraum übernachtet zu haben?! Spannende Geschichten aus der Bibel rahmen die Lesenacht ein und ein wenig Musik gibt es auch. Eingeladen sind alle KiKi-/Christenlehre-Kinder. Beginn ist um 17 Uhr und die Teilnahme kostenfrei. Am Samstag, 10. September, endet die Lesenacht gegen 10 Uhr mit einem gemütlichen gemeinsamen Frühstück, zu dem auch die Eltern willkommen sind, dann in den angrenzenden Gemeinderäumen in der Eitelsdorfer Str. 43.

Jubiläum: Die St. Laurentius-Kantorei wird 75

Nach zwei Jahren eingeschränkter Probenarbeit durch die Pandemie-Vorschriften und mit ausgefallenen Veranstaltungen, hat sich die St. Laurentius-
Kantorei an Karfreitag mit der eindrucksvollen Aufführung der Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach zurückgemeldet, fast wieder in voller Stimmstärke. Das 75-jährige Bestehen der Kantorei wird mit einem Festgottesdienst im Herbst begangen und der Chor diesen gestalten. Schon jetzt wurde Kirchenmusikerin Christine Raudszus die Ehrung zuteil, den Titel Kirchenmusikdirektorin ehrenhalber zu führen, den ihr die Landeskirche aus Anlass ihres 25-jährigen Dienstjubiläums und für die stetige gute kirchenmusikalische Arbeit verliehen hat.

Konzert an Karfreitag: Die Matthäus-Passion in der Stadtkirche

Sie stellt im Schaffen des großen Meisters einen besonderen Höhepunkt dar: Mit der eindringlichen Vertonung des biblischen Passionsberichtes in Rezitativen und dramatischen Chören, den ausdrucksstark ausgesetzten Chorälen und den großartigen, bewegenden Arien hat Johann Sebastian Bach uns ein grandioses Werk hinterlassen. An Karfreitag bringen die St. Laurentius-Kantorei, hochkarätige Solistinnen und Solisten, sowie das Orchester Concertino Berlin Bachs umfangreichste Komposition in der Stadtkirche zur Aufführung: die Matthäus-Passion. Karten im Vorverkauf sind in der Touristeninformation Köpenick am Schlossplatz erhältlich, an der Abendkasse gibt es sie auch.

Nachruf: Friedrich Winter war vielen ein Impulsgeber

Der interessierte und gewitzte Gesprächspartner ist er bis ins hohe Alter geblieben, auch wenn zuletzt die Kräfte nachließen. Kurz vor Vollendung des 95. Lebensjahres ist Friedrich Winter friedlich von Gott heimgerufen worden. Der promovierte Theologe, aufgewachsen in Westfalen, war Propst der Landeskirche, zuvor Dozent für Praktische Theologie, Superintendent, Studierendenpfarrer. Nach seinem Eintritt in den Ruhestand 1992 folgte er als Chronist unserer Gemeinde seinem Interesse für Kirchengeschichte. Vier Jahrzehnte lebte Friedrich Winter mit seiner Familie in Köpenick und wurde hier am 9. März beerdigt. Mit Pfarrer i.R. Detlef Wilinski verband den liebenswürdigen Seelsorger bis zuletzt eine enge Freundschaft – ein Nachruf.