Taizéfahrt 2022: Infoabend am 19. Mai

Die Ev. Stadtkirchengemeinde und die katholische Pfarrei St. Josef fahren nach zweimaliger Pandemie-Pause diesen Sommer endlich wieder mit Jugendlichen nach Taizé! Anmeldebögen für die Fahrt von 8. bis 18. Juli gibt es ab sofort im Kirchbüro oder hier auf unserer Webseite. Eine Woche lang in internationaler Gemeinschaft Gott suchen und Gott begegnen, mit jungen Menschen aus anderen Nationen ins Gespräch kommen, gemeinsam singen, gemeinsam beten, gemeinsam feiern! Taizé, das Dorf im französischen Burgund ist seit Jahrzehnten Symbol der Versöhnung. Weltweit bekannt ist Taizé für seine Gesänge. Mitfahren können alle ab 15 Jahre.

Stellenausschreibung: Verstärkung für das Kita-Team

Die „Arche Kunterbunt“ ist ein familiärer Ort der Begegnung und des gelebten Glaubens. Unser Team bilden aktuell acht Facherzieherinnen, zwei Auszubildende und zwei Wirtschaftskräfte. Wir setzen das Berliner Bildungsprogramm (BBP) um und arbeiten als Kita mit religionspädagogischem Profil vernetzt mit der Gemeinde zusammen. Neugierig geworden? Wir bieten einen sicheren Arbeitsplatz, Vergütung nach TV-EKBO und die Möglichkeit zur Weiterbildung. Tolle Kolleginnen erwarten Sie, die mit ihrer Erfahrung weiterhelfen wo es nötig ist, Ihnen aber genauso den Raum öffnen, zu gestalten.

– FÄLLT AUS – Von der Bibel und anderen guten Büchern

Am Freitag ist Lesenacht in der Nikolaikapelle! Also Schlafsack und Lieblingsbuch einpacken, die Taschenlampe nicht vergessen, und los geht das (Lese-)Abenteuer mit Übernachtung in der Nikolaikapelle! Wer kann schon von sich behaupten, in einem Kirchenraum übernachtet zu haben?! Spannende Geschichten aus der Bibel rahmen die Lesenacht ein und ein wenig Musik gibt es auch. Eingeladen sind alle KiKi-/Christenlehre-Kinder. Beginn ist um 17 Uhr und die Teilnahme kostenfrei. Am Samstag, den 7. Mai, endet die Lesenacht gegen 10 Uhr mit einem gemütlichen gemeinsamen Frühstück, zu dem auch die Eltern in der Nikolaikapelle willkommen sind.

Jubiläum: Die St. Laurentius-Kantorei wird 75

Nach zwei harten Jahren eingeschränkter Probenarbeit durch die Pandemie-Vorschriften und mit ausgefallenen Veranstaltungen, hat sich die
St. Laurentius-Kantorei an Karfreitag mit der eindrucksvollen Aufführung der Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach zurückgemeldet, fast wieder in voller Stimmstärke. Das 75-jährige Bestehen der Kantorei wird mit einem Festgottesdienst im Herbst begangen und der Chor diesen gestalten. Schon jetzt wurde Kirchenmusikerin Christine Raudszus die Ehrung zuteil, den Titel Kirchenmusikdirektorin ehrenhalber zu führen, den ihr die Landeskirche aus Anlass ihres 25-jährigen Dienstjubiläums und für die stetige gute kirchenmusikalische Arbeit verliehen hat.

Konzert an Karfreitag: Die Matthäus-Passion in der Stadtkirche

Sie stellt im Schaffen des großen Meisters einen besonderen Höhepunkt dar: Mit der eindringlichen Vertonung des biblischen Passionsberichtes in Rezitativen und dramatischen Chören, den ausdrucksstark ausgesetzten Chorälen und den großartigen, bewegenden Arien hat Johann Sebastian Bach uns ein grandioses Werk hinterlassen. An Karfreitag bringen die St. Laurentius-Kantorei, hochkarätige Solistinnen und Solisten, sowie das Orchester Concertino Berlin Bachs umfangreichste Komposition in der Stadtkirche zur Aufführung: die Matthäus-Passion. Karten im Vorverkauf sind in der Touristeninformation Köpenick am Schlossplatz erhältlich, an der Abendkasse gibt es sie auch.

Nachruf: Friedrich Winter war vielen ein Impulsgeber

Der interessierte und gewitzte Gesprächspartner ist er bis ins hohe Alter geblieben, auch wenn zuletzt die Kräfte nachließen. Kurz vor Vollendung des 95. Lebensjahres ist Friedrich Winter friedlich von Gott heimgerufen worden. Der promovierte Theologe, aufgewachsen in Westfalen, war Propst der Landeskirche, zuvor Dozent für Praktische Theologie, Superintendent, Studierendenpfarrer. Nach seinem Eintritt in den Ruhestand 1992 folgte er als Chronist unserer Gemeinde seinem Interesse für Kirchengeschichte. Vier Jahrzehnte lebte Friedrich Winter mit seiner Familie in Köpenick und wurde hier am 9. März beerdigt. Mit Pfarrer i.R. Detlef Wilinski verband den liebenswürdigen Seelsorger bis zuletzt eine enge Freundschaft – ein Nachruf.

Jeden Samstag: Friedensgebet für die Ukraine

Der bewaffnete Überfall Russlands auf die Ukraine trifft auch uns. Gegen die Sprachlosigkeit und für Frieden beten wir mit unseren Nachbarn der Hofkirchengemeinde jeden Abend um 19.50 Uhr. Es besteht die Möglichkeit, sich eine Erinnerung auf das Handy schicken zu lassen, um von jedem Ort aus innehalten zu können. Zusätzlich bietet die Stadtkirche mit der Offenen Kirche am Samstag von 16 bis 17 Uhr einen Ort der Stille und Andacht für die Menschen im Krieg und alle, die Freunde in der Ukraine haben. Wir beten auch für die Russen:innen, die trotz staatlicher Drohungen für Frieden demonstrieren. Und für Menschen in allen Teilen der Welt, deren Leben von Krieg und Gewalt bedroht ist.

Ein neues Gesicht: Verstärkung im Kirchbüro

Seit 1. Januar ist Ilona Andersen Teil des Teams im Kirchbüro. Dienstags und donnerstags ist sie Ansprechpartnerin für Gemeindeglieder oder Einrichtungen des Bezirks, die mit der Gemeinde in Verbindung stehen. Die Verwaltungswirtin kommt aus dem Bibliothekswesen und wird von Küsterin Astrid Wekel in die Abläufe der Gemeinde eingearbeitet: Wie kommt man an einen Patenschein? Wo bestellt die Küsterin Altarkerzen? Wieso ist der Stempel des kirchlichen Verwaltunsamts grün? Das Management der Gemeinde ist vielseitig und die Grundlage dafür, dass jedes Steinchen im Mosaik ein Bild ergibt und Kirche ihre Funktion als Begegnungsort wahrnehmen kann. Ilona Andersen wird die Stelle der Küsterin zum 1. September übernehmen, wenn Astrid Wekel in den Ruhestand geht.

Engpass im Seniorenwohnheim Müggelschlösschenweg

Wegen der gestiegenen Infektionszahlen ist eine große Zahl Mitarbeitender im Seniorenwohnheim Köpenick im Müggelschlösschenweg erkrankt oder gegenwärtig in Quarantäne. Personal, das die Hygienemaßnahmen prüft, Gemeinschaftsräume lüftet oder die eingehende Post an die älteren Bewohner:innen verteilt, fehlt. Kurzfristig sucht die Berliner Stadtmission ehrenamtliche Helfer:innen, die wochentags einspringen würden (Post, Empfang).

23. bis 27. Januar: Ökumenische Bibelwoche

Löwengrube und Feuerofen, die Schrift an der Wand: das Menetekel. Die Geschichten aus dem Buch Daniel sind faszinierend, schillernd und zumindest in Auszügen und in Redewendungen gegossen noch bei vielen Menschen präsent. Aber das Buch Daniel hat auch eine ganz andere Seite. Es beschäftigt sich mit den apokalyptischen Szenarien, die damals in den Köpfen vieler Menschen Gestalt annahmen und Furcht erregten. Was uns ja durchaus vertraut ist. Was lässt sich in solchen von Furcht dominierten Zeiten über Gott sagen? Welche Stärke, welche Hoffnung bietet der Glaube? Herzliche Einladung, dies in Andacht und Gesprächen während der ökumenischen Bibelwoche zu vertiefen.

Die Bücherstube hat neue Öffnungszeiten

Erlesene Schätze gibt es in unserer Bücherstube auch
2022 wieder. Geändert haben sich die Öffnungszeiten. Die Bücherstube ist weiterhin dienstags und donnerstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet, nachmittags ab sofort nur noch donnerstags von 15 bis 18 Uhr. Dienstagnachmittags bleibt sie geschlossen. Dafür kommt der Freitag von 10 bis 13 Uhr als Öffnungstag neu hinzu. Dem Stöbern steht – mit medizinischer Maske – dann nichts mehr im Wege. Neben christlicher Literatur gibt es viele Romane, Kinder- und Jugendbücher, Berliner Literatur und Sachthemen. Die Bücher werden für kleines Geld abgegeben, mit dem wir u.a. sozialdiakonische Aufgaben in unserer Gemeinde abdecken. Bücherspenden nehmen wir zu den Öffnungszeiten der Bücherstube oder des Kirchbüros gerne an.