„Durch das Band des Friedens“: Weltgebetstag 2024 aus Palästina

Das ökumenische Bündnis der Köpenicker Gemeinden lädt ein zum Weltgebetstags-Gottesdienst am 1. März um 18 Uhr in der Schlosskirche der ev.-reformierten Gemeinde. Wir feiern und beten gemeinsam für die Frauen bzw. alle Menschen in Palästina, Israel und für Frieden im Nahen Osten. Im Anschluss gibt es wieder landestypisches Essen zur Verkostung. Sie sind herzlich eingeladen! Interessiert, aber freitagabends keine Zeit? Am Sonntag, 10. März, spielt der Weltgebetstag auch im Familiengottesdienst in der Stadtkirche eine Rolle! Beginn ist um 10.30 Uhr.

Bibelwoche von 3. bis 7. März: Wir in der Schöpfungsgeschichte

Unsere Welt ist voller Widersprüche und Spannungen. Die Texte der Urgeschichte spiegeln genau das wider und lassen uns damit klarer und tiefer auf unsere Wirklichkeit blicken. Dabei schlagen sie den Bogen vom „Alles war sehr gut“ des Anfangs zu „unverbesserlich böse von Jugend auf“. Sie erzählen von innigem Verstehen und von babylonischer Verwirrung. In all dem begegnen wir uns selbst und es begegnet uns Gott. Gott ist emotional verwoben mit der Welt. Gott ringt mit den Menschen und ist ihnen barmherzig. Auch, wenn es mal nicht so gut gelaufen ist. Die Bibel in der Hand, kommen wir an vier Abenden darüber ins Gespräch, was die Schöpfungsgeschichte heute aussagt – wie sie uns fordert und hoffen lässt. Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Vorab anmelden müssen Sie sich nicht.

Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses: 90 Jahre „MLK“

War nicht erst ein Jubiläum in der Gemeinde? Doch, genau, 2023 haben wir die Nikolaikapelle als Jubilarin groß gefeiert. In diesem Jahr ist unsere Martin-Luther-Kapelle im Gemeindebereich Köpenick-Nord dran, sie begeht den 90. Geburtstag, oder: den 90. Jahrestag ihrer Kirchweihe! Palmsonntag 1934 wurde sie mit einem Festzug ihrer Bestimmung übergeben. Noch immer ist der kleine Bau die kirchliche Heimat vieler. Am 24. März 2024, ebenfalls Palmsonntag, wird deshalb kräftig gefeiert! Geplant sind ein Festgottesdienst, ein Get together bei Kaffee und Kuchen, sowie Begegnungen mit Aktiven und Ehemaligen aus Köpenick-Nord: Jede und jeder, die/der einen Bezug zur „MLK“ hat oder einen festlichen Anlass damit verbindet, darf sich (auf-)gerufen fühlen, dabei zu sein!

Die St. Laurentius-Kantorei singt Buxtehudes Membra Jesu Nostri

Das Passionskonzert der St.-Laurentius-Kantorei und des Orchesters Concertino Berlin ist die musikalische Meditation eines siebenteiligen Kantatenzyklus‘ von Dietrich Buxtehude: die selten aufgeführte, um 1680 vollendete Membra Jesu Nostri. Buxtehudes Komposition bewirkt bis heute ansprechende, klingende Bilder und Impressionen zum Leidensweg Jesu Christi, in dem jede erklingende Kantate durch die Dichtungen von Arnulf von Löwen die Glieder des gekreuzigten Jesus in den Fokus bringt. Es ist bedeutsam, dass genau dieses Werk im Laufe der Zeit weitere Gemeindelieder inspiriert hat, wie das Passionsstück „O Haupt voll Blut und Wunden“ Paul Gerhardts. Karten gibt es ab 15. Februar.

Alle guten Gaben: Danke unseren Ehrenamtlichen

Die Weihnachtszeit endet mit dem Dreikönigstag, oder: Epiphanias (Erscheinungsfest). In der Stadtkirche ist am 6. Januar Gottesdienst, der zwar auch die Gaben würdigt, die einst die königlichen Besucher an die Krippe mitbrachten. Bei uns geht es zugleich um die Gaben der Menschen vor Ort, die sie für und in die Gemeinde einbringen; es ist der Jahresrüst-Gottesdienst für unsere Ehrenamtlichen.

Gemeindeabend mit Film „Mennoniten in der DDR“

Bernhard Thiessen, Theologe und Kirchenhistoriker, hat eine Dokumentation über Mennoniten in der DDR erstellt und stieß bei seinen Forschungen auch auf die Stadtkirchengemeinde. Genauer: Auf deren ehemaligen, 2019 verstorbenen Pfarrer Knuth Hansen, der von 1990 bis 2009 im Dienst war, zuständig für Köpenick-Nord und das Kietzer Feld. Zuvor hatte Hansen vor der Mennonitengemeinde gepredigt. Mittlerweile ist der Film fertiggestellt und wurde beim Gemeindeabend am 19. November in Anwesenheit des Regisseurs gezeigt. 80 Gäste waren dabei.

Ökumenisches Sommerfest: Gott unterschreibt mit dem Regenbogen

Das Gemeindehaus am Generalshof ist wieder aktiver „Schauplatz“ und Stätte des Gemeindelebens. Nach dreijähriger Sanierung wurde es beim ökumenischen Gemeindefest am 9. September übergeben – und direkt mit Leben gefüllt. Auf allen drei Etagen konnten sich Besucherinnen und Besucher ausprobieren, beim Singen mit dem Jugendchor, beim Malen und Drucken, im Gespräch mit den Teams von Weltladen, St. Laurentius-Kantorei und Bücherstube sowie mit Gästen der Mitgliedsgemeinden im ökumenischen Bündnis Köpenicks. Zur Stärkung wartete das „Café Segen“ in Hof und Garten der Kita „Arche Kunterbunt“. Die Predigt im Festgottesdienst hielt Pfarrerin Gesine Möller (Berliner Stadtmission) zu Jakobs Traum. Sie hob ab auf das Bündnis Gottes mit den Menschen, ein Vesprechen, das nicht nur für Jakob gelte, sondern gleichermaßen für uns – farbig unterschrieben von Gott.

Abgefahren! Die ökumenische Taizé-Fahrt

Kurz vor 21 Uhr setzte sich der Reisebus in Bewegung. Rund 1.200 Kilometer sind von der Altstadt Köpenick nach Taizé. Für 40 junge Menschen geht es an diesem Wochenende nach Frankreich. Einige sind zum ersten Mal bei der Ökumenischen Jugendfahrt dabei, andere wissen was sie erwartet: Zelten, im Gebet zur Ruhe kommen, sich über Bibeltexte austauschen, auf Englisch, der Sprache mit der größten Schnittmenge der Teilnehmenden. Und: Abends am Oyak mit der Welt zusammenkommen. Eindrücke der Reise werden wir an dieser Stelle teilen.

„Die Kompetenz der Kirchengemeinden adressieren.“

Der Bezirk Treptow-Köpenick unterstützt die Arbeit in drei Gemeinden des Kirchenkreises Südost mit Mitteln aus dem „Netzwerk der Wärme“, das soziale Arbeit vor Ort stärkt. Carolin Weingart, Bezirksstadträtin für Soziales, Arbeit und Teilhabe, übergab in der Bekenntiskirche Alt-Treptow den symbolischen Spendenscheck. Eine vierstellige Summe davon geht an die Stadtkirchengemeinde Köpenick zur Unterstützung sozialdiakonischer Arbeit. Auch die Hofkirche Köpenick wurde bedacht, dort werden die Mittel für „Laib und Seele“ eingesetzt.

Unsere Konfis sind ab sofort „Konfirmierte“

Pfingstsonntag feierten 31 Jugendliche ihre Konfirmation in der Stadtkirche. Pfarrerin Anke Schwedusch-Bishara wählte in ihrer Predigt den Vers aus Psalm 31, „Du stellst meine Füße auf weiten Raum“ um ihnen damit die Entfaltungs- und Gestaltungs-möglichkeiten Gottes für ihr Leben mit auf den Weg zu geben. Dazu erzählte sie die Geschichte eines Lehrers, der seinen Schülerinnen und Schülern in einer Klassenarbeit ein Blatt austeilte, auf dem sich nichts als ein einziger schwarzer Punkt in der Mitte befand. Er bat die Klasse, darüber zu schreiben. Und alle bezogen sich auf den Punkt, „nicht aber auf den weißen Raum, der ihnen allen zur Verfügung stand“. Sie wünschte den Konfirmierten den Mut, genau diesen in den Blick zu nehmen. Eine Woche zuvor, Christi Himmelfahrt, waren sechs Jugendliche aus dem Konfi-Jahrgang 2023 in der Dorfkirche Müggelheim eingesegnet worden.