Die Bücherstube hat neue Öffnungszeiten

Erlesene Schätze gibt es in unserer Bücherstube auch
2022 wieder. Geändert haben sich die Öffnungszeiten. Die Bücherstube ist weiterhin dienstags und donnerstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet, nachmittags ab sofort nur noch donnerstags von 15 bis 18 Uhr. Dienstagnachmittags bleibt sie geschlossen. Dafür kommt der Freitag von 10 bis 13 Uhr als Öffnungstag neu hinzu. Dem Stöbern steht – mit medizinischer Maske – dann nichts mehr im Wege. Neben christlicher Literatur gibt es viele Romane, Kinder- und Jugendbücher, Berliner Literatur und Sachthemen. Die Bücher werden für kleines Geld abgegeben, mit dem wir u.a. sozialdiakonische Aufgaben in unserer Gemeinde abdecken. Bücherspenden nehmen wir zu den Öffnungszeiten der Bücherstube oder des Kirchbüros gerne an.

6. Januar: Gottesdienst mit Dank an unsere Aktiven

Der Gottesdienst an Epiphanias beschließt nicht nur die Weihnachtszeit, er ist auch der traditionelle Anlass für die Gemeinde, Danke zu sagen: Unsere Aktiven im Haupt-, Neben und Ehrenamt bringen sich auf vielfältige Weise ein, um den Ablauf der Gottesdienste zu garantieren, Begegnung, Begleitung, Bildung und musikalische Freude zu ermöglichen. Immer zum Jahresauftakt steht ihr Engagement im Mittelpunkt. 2022 galt der Vergleich der Gemeinde einem Bienenstock und seinem fleißigen Volk: „Wie Bienen, die Nektar von den Blüten des Reiches Gottes weitertragen und dessen Vielfalt zum Ausdruck bringen.“ Passend dazu wurden alle mit fairem Honig aus dem Weltladen beschenkt.

Krippenspiel 2021: „Und das habt zum Zeich-n-en“

Die Christenlehre-Kinder und Gemeindepädagoge Johannes Steude präsentieren ihr diesjähriges Krippenspiel als Hörspiel mit eigenen Zeichnungen. Alle, die mitgemacht haben, zeichneten sich in ihren Rollen und haben das Bild im Anschluss „laut gedacht“ bzw. synchronisiert. Die präsentische Aufführung konnte aufgrund der behördlichen Vorgaben nicht stattfinden. Weil alle so fleißig am Proben waren, wurde das Ergebnis im Format variiert und wird heute auch in der 16 Uhr-Christvesper in der Nikolaikapelle zu erleben sein. Wer trotzdem lieber eine echte Aufführung der Weihnachtsgeschichte möchte, kann um 18 Uhr das Krippenspiel der Jungen Gemeinde in der Stadtkirche sehen. Es gilt 3G.

Aktionswochenende #grüneslicht von 10. bis 12. Dezember

Landeskirche und Kirchenkreis rufen dazu auf, am Wochenende des 3. Advent grünes Licht zu geben für die Migrantinnen und Migranten, die an der EU-Außengrenze Polens zu Belarus gestrandet sind. Hintergrund ist der internationale Tag der Menschenrechte am 10. Dezember. Die Idee kommt aus der Bevölkerung in den grenznahen Orten Polens, die den Geflüchteten auf diese Weise Solidarität und Hilfe signalisieren will. In Deutschland wurde das grüne Licht vom Bündnis Campact aufgegriffen, das in Berlin etwa den Reichstag grün anstrahlen ließ.

Die Adventszeit in unseren Kitas

Wie für alle Kinder und Menschen, die in ihrem Herzen Kind geblieben sind, ist die Adventzeit eine ganz besondere Zeit. Die Tage werden kürzer, es dämmert schon zeitig und man macht es sich zu Hause bei Kerzenschein und Tannenduft gemütlich. Vorfreude auf das Weihnachtsfest stellt sich ein. In unseren Kitas ist die Vorfreude mit am größten und wird von geliebten gemeinsamen Ritualen begleitet: Plätzchen backen, Räume schmücken, und dem heimlichen Besuch des Nikolaus. Das Jesuskind bezieht die Krippe indes noch nicht.

Chanukka-Leuchter zieht zum zweiten Mal auf die Kirchwiese

Im vorigen Jahr war es eine gelungene Premiere, 2021 gibt es daher die Neuauflage: Auf der Kirchwiese vor der Stadtkirche steht während der acht Tage des jüdischen Lichterfests Chanukka wieder ein Leuchter. Täglich um
17 Uhr wird ein weiteres Licht entzündet. In diesem Jahr hat die britische Künsterin Rose Magee den Leuchter gestaltet, sie lebt und arbeitet in Oberschöneweide. Die Gemeinde kooperiert mit der bezirklichen Fachstelle Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus, sowie mit der SozDia-Stiftung. Chanukka, das jüdische Lichterfest, ist dem christlichen Weihnachtsfest vergleichbar. Bezug nimmt es auf die Zerstörung und Wiedereinweihung des Tempels in Jerusalem. Der Überlieferung nach brannte ein Öllämpchen acht Tage dazwischen, obwohl dessen Menge gering war.

9. November: Gedenken an die jüdische Gemeinde Köpenicks

Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Stadtkirche gedachten Christinnen und Christen den traurigen Ereignissen der Reichspogromnacht am 9. November 1938, in der auch die Synagoge der jüdischen Gemeinde Köpenicks brannte und zerstört wurde. An deren Standort vorm Haus Freiheit 8, wo eine Gedenktafel an das Gotteshaus erinnert, fanden sich 73 Menschen zum Gebet ein. Beteiligt waren die katholische Gemeinde St. Josef, die evangelisch-reformierte Schlosskirchengemeinde, die Baptisten und die evangelische Stadtkirchengemeinde Köpenick.

Im Schein der Laternen mit Martin unterwegs

Am 11. November fand unser ökumisches Martinsfest statt! Der Heilige Martin führte zu Pferde den Laternenumzug an, der von der Kirchwiese zur Schlossinsel zog. Zuvor stimmte eine Andacht mit Martinsliedern Familien auf den schönen Anlass ein. Die Junge Gemeinde hat den Ablauf des Fests organisatorisch toll unterstützt und sogar einige Konfis sind nach dem Unterricht geblieben. Schön, dass so viele da waren und sich mit Abstand eingereiht haben!

31. Oktober: Reformationsfest plus Konfirmationsjubiläum

Wenn das keine Anlässe sind, zu feiern: Der Reformationstag fällt in diesem Jahr auf einen Sonntag, deshalb wird in den Gottesdiensten in unseren vier Predigtstätten natürlich besonders auf Luthers mutiges Wirken vor 504 Jahren abgehoben. Die Kritik an der Geltungssucht des Papstes, die Mahnung, die Gläubigen nicht aus den Augen zu verlieren und die Zusage Gottes, die jeder/m Hoffnung macht, Teil seines Reiches zu sein. Eine Erneuerung der persönlichen Bündnisses mit ihm begehen am 31. Oktober zugleich die Jubelkonfirmandinnen und -konfirmanden unserer Gemeinde, die in den Jahren 1970 und 1971 bei uns oder in einer anderen evangelischen Kirche eingesegnet wurden.

Herbstgruß aus der „Arche Kunterbunt“

Die Ernte hat sich gelohnt! Das Apfelbäumchen haben die Kinder der Kita „Arche Kunterbunt“ während ihrer Herbst-Entdeckungsreise gestaltet. Die stürmisch-bunte Jahreszeit ist nicht nur zum Beobachten interessant, stellten die Mädchen und Jungen fest, Herbst schmeckt auch! Und meistens lecker.
Für die älteren Kinder beginnt am 27. Oktober wieder die Christenlehre, Gemeindepädagoge Johannes Steude ist aus der Elternzeit zurück! Und alle Familien können sich bereits auf das Martinsfest am 11. November um 17 Uhr freuen, das mit Andacht, Laternenumzug und Martinsspiel wieder in Präsenz stattfinden kann. Weitere Infos dazu im aktuellen Laurentiusboten.