„Gott sah mich und sandte mir unsere ehemalige Kantorin“

Die Jahreslosung 2023 lautet „Du bist ein Gott, der mich sieht“ (1. Mose, 16,13). Das ist unser Anlass, zu sehen und gesehen zu werden. Regelmäßig erzählen an dieser Stelle Menschen aus unserer Gemeinde, was sie mit der Losung verbinden, wo sie sich im Leben gesehen gefühlt haben – oder es sich gewünscht hätten – und was sich dadurch für sie veränderte. Diesmal spielt hier die Musik. Barbara Wiemann gehört dem Ehrenamtlichen-Team der Gemeinde an, jeden Donnerstag hält sie vormittags die Bücherstube in der Kirchstraße 4 offen. Ihre Heimat gefunden hat sie allerdings in einer anderen aktiven Diszplin: der St. Laurentius-Kantorei, „beim Singen als Gotteslob im Gottesdienst und im Chor“. Dabei wäre sie fast in Mitte hängengeblieben.

Zeigt euch! Abschlussfahrt des Konfi-Jahrgangs 2023

40 Jugendliche aus unserer Gemeinde und aus Müggelheim, die Pfingsten konfirmiert werden, waren im Januar auf Abschlussfahrt in Alt Buchhorst, auch, um das „Programm“ ihres Vorstellungsgottesdiensts am Sonntag Lätare zu entwerfen. Passend zur Jahres-losung „Du bist ein Gott, der mich sieht!“ ging es darum, wie sie wahrgenommen werden möchten.

Auszeichnung für die Kommunale Ökumene

Am 19. Januar konnte das Team der Kommunalen Ökumene Treptow-Köpenick den Ökumenepreis 2023 entgegennehmen. Das Bündnis „hat in einzigartiger Weise den konziliaren Prozess der Kirchen für Ge-rechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung mit kommunalen Nachhaltigkeitsstrategien verknüpft“, begründete die Jury ihre Wahl. Kirchen-gemeinden würden dadurch zu einem wichtigen und akzeptierten Partner auf politischer Ebene.

„Gesehen werden hat was mit Energie geben zu tun“

Die Jahreslosung 2023 lautet „Du bist ein Gott, der mich sieht“ (1. Mose, 16,13). Das ist unser Anlass, zu sehen und gesehen zu werden. Regelmäßig erzählen an dieser Stelle Menschen aus unserer Gemeinde, was sie mit der Losung verbinden. Den Anfang macht Jonas Neß, der im Januar sein Schülerpraktikum in der Gemeinde absolviert. Jonas geht in die 9. Klasse und hat sich während des Konfi-Unterrichts erstmals näher mit dem Thema Glauben befasst. Beim Praktikum lernt er die Aufgabenfelder der Gemeinde kennen, Verwaltung, Arbeit mit Kindern, Kirchen-musik, Öffentlichkeitsarbeit. Und alles muss in den Praktikumsbericht; auch wenn die Schreibweise wie beim Sonntag Septuagesimae noch so ungewohnt ist.

Staffelstabübergabe: Astrid Wekel gibt GMAV-Vorsitz weiter

Unsere Küsterin Astrid Wekel ging – nach 34 segensreichen Berufsjahren – zum Jahreswechsel in den Ruhestand. Das bedeutete auch die Staffelstabübergabe in der gemeinsamen Mitarbeitendenvertretung (GMAV) des Kirchenkreises Berlin-Südost, deren Vorsitz sie in den vergangenen zehn Jahren innehatte; und: Ausräumen, zusammenpacken, sichten, damit Nachfolger Mario Peukert (KG Marzahn-Nord) das Ehrenamt nahtlos weiterführen kann. Bei der Übergabe hatten er und Gabriela Kopf (KG Paul-Gerhardt, Lichtenberg) dann auch gut lachen. Die GMAV ist die kirchliche Entsprechung zum Betriebsrat in einem Unternehmen oder einer Behörde, ihre Aufgaben sind aber vergleichbar. Das Gremium vertritt die Beschäftigten aller Gemeinden unseres Kirchenkreises gegenüber dem Dienstgeber.

Alles im grünen Bereich: Der Christbaum der Stadtkirche ist da!

Oh, Tannenbaum! Am 17. Dezember ist das Freiwilligenteam um Michael Schulze und Jörn Blumstengel nach Bohnsdorf zu Heike und Robert Gruchmann ausgerückt, den Spendern unseres Christbaums! Das Ehepaar empfing die Köpenicker Task Force am Lagerfeuer, mit Stollen, Glühwein und Tee in herzlicher Atmosphäre. Der Baum ist 15 Jahre alt und in ihrem Garten gewachsen. Zum Weihnachtsfest und bis Epiphanias ziert er nun die Stadtkirche. Wir freuen uns über die schöne Tanne und laden Sie ein, sie in geschmücktem Zustand zu erleben! Gelegenheit dazu ist noch beim Gottesdienst am Altjahresabend (31. Dezember) um 17 Uhr, Neujahr um 10.30 Uhr sowie am 6. Januar um 17 Uhr. Im Epiphanias-Gottesdienst danken und feiern wir unsere Ehrenamtlichen, die mit ihrer Energie und ihren Talenten die vielfältigen Handlungsfelder unserer Gemeinde mitgestalten. Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Weihnachtszeit!

10. Dezember: Meditativer Lichtklang in der Stadtkirche

In ökumenischer Kooperation mit der Vineyard-Gemeinde steht die Stadtkirche am Samstag vor dem 3. Advent wieder im LichtKlang. Das ist ein Angebot parallel zum Weihnachtsmarkt in der Altstadt Köpenick. Mit Licht und Klang öffnet sich ein Raum der Besinnung und der Begegnung in der trubeligen Adventszeit – mit Gelegenheit zum Innehalten und zum persönlichen Gebet mit Musik. Die Stadtkirche ist von 17 bis 20 Uhr geöffnet.

Auf nach Bethlehem: Veranstaltungen für Familien im Advent

Die Adventszeit hat begonnen, die Kiki-/Christenlehre-Gruppen proben mit Johannes Steude das Krippen-spiel. Alle sind mit Ehrgeiz dabei, deshalb gibt es in diesem Jahr erstmals für Eltern, Familien und jede*n aus der Gemeinde Gelegenheit, das Werden der Weihnachtsgeschichte mitzuerleben. In zwei Advents-Gottesdiensten zeigen die Kinder, auf welcher Etappe der Reise nach Bethlehem sie sind. Beiden Veranstaltungen folgt ein Adventscafé.

Gottesdienst zum Buß- und Bettag: Der Mönch macht von sich reden

Escape-Spiele sind beliebt. Krimis auch. Martin Luther musste zuerst eine tatortverdächtige Dramaturgie aushalten und sich dann einen Bart wachsen lassen, ehe er – unerkannt – seine Zelle auf der Wartburg verlassen durfte. Das war vor 500 Jahren. Herausgekommen ist die Bibelübersetzung ins Deutsche. Die fünften Klassen der Evangelischen Schule Köpenick erlebten zum Buß- und Bettag einen Gottesdienst, in dem der Mönch und Reformator von sich reden machte. Die Kinder brachten sich gleichermaßen ein – mit Musik und Fürbitten.

11. November: Martinsfest mit Laternenumzug

Am Freitag, 11. November, feierten wir mit unseren ökumenischen Nachbargemeinden das Martinsfest! Der Laternenumzug, angeführt vom heiligen Martin zu Pferde, dufte dabei nicht fehlen. Er führte die Kinder mit ihren Laternen von der katholischen Kirche St. Josef über die Dahmebrücke und vorbei an der Ev. Stadtkirche zur Schlossinsel. Dort erwartete die Kinder das Martinsspiel, das die Legende „hinter dem Laternenumzug“ zum Leben erweckte.