Die Kirche ist wochenends wieder geöffnet

„Geh‘ aus mein Herz und suche Freud“, schrieb Paul Gerhardt in dem gleichnamigen Lied, wie er den Sommer empfand. Passend zur Jahreszeit und dem Anlass, auszugehen, ist die Stadtkirche wochenends wieder geöffnet: Für Bersucher:innen, die eine Auszeit möchten, die Kirche entdecken oder einfach eine Kerze entzünden wollen. Die Offene Kirche ermöglicht ein besonderes Hinhören auf die Atmosphäre Alt-Köpenicks und weckt – ganz im Sinne Paul Gerhardts – ein sommerliches Gefühl. Bitte informieren Sie sich im Veranstaltungskalender (in der Spalte rechts), welche Zeitfenster an jedem Wochenende tatsächlich besetzt sind. Und dann: Herzlich Willkommen!

Stellenausschreibung: Küster*in ab 2022 gesucht!

Willkommen im Team der K4! Als Küster*in sind Sie nicht einfach nur ein*e Sachbearbeiter*in, sondern erste*r Ansprechpartner*in für alle gemeindlichen Tätigkeitsfelder – und die Menschen, die damit zu tun haben. Wir suchen einen zugewandten, gut organisierten Menschen, der das Büro zu den Öffnungszeiten betreut und in der übrigen Zeit und in Absprache mit den Kolleg*innen die Verwaltung der Gemeinde verantwortlich managt. Bewerbungen sind ab sofort möglich, gerne digital. Neugierig geworden?

Einladung zum Workshop: Was glauben Sie denn?!

Das Team der Kommunalen Ökumene Treptow-Köpenick beteiligt sich an der diesjährigen interkulturellen Woche. Zwischen dem 13. September und dem 4. Oktober schlägt es an mehreren Standorten des Bezirks – und des Kirchenkreises – das Ausstellungszelt „Facetten des Glaubens“ des Vereins ESTAruppin auf. Unterm Zeltdach gibt es Gelegenheit zum Gespräch. Ein Vorbereitungsworkshop Mitte August zeigt, wie das Projekt entstand und wie es gemeint ist. Teilnehmende dürfen auch Vorschläge für Ausstellungs-Standorte im „Kiez“ machen. Der Zeltpavillon mit sechs Metern Durchmesser ist „für alles offen“. Das Angebot richtet sich an alle Altersgruppen und ist kostenfrei.

Verabschiedung aus dem Ehrenamt

Am 4. Juli hielt der Gottesdienst in der Stadtkirche ein Highlight bereit: Astrid Wekel und Gerd Graupe wurden aus ihren Ehrenämtern verabschiedet. Zusammengerechnet gingen beide fast vier Jahrzehnte lang ihrem Einsatz für die Gemeinde nach! Astrid Wekel gibt nach 27 Jahren die Redaktion des Laurentiusboten ab, sie bleibt aber hauptamtliche Küsterin und GMAV-Vorsitzende des Kirchenkreises Lichtenberg-Oberspree. Gerd Graupe, seit 2011 Webmaster, bleibt der ökumenischen Arbeit treu.

Ein denkwürdiger letzter Bote – im Herbst folgt der Neue

Die Sommerausgabe des Laurentiusboten ist da! Ab sofort liegt der neue Gemeindebrief in allen Predigtstätten aus. Sie erhalten ihn außerdem im Kirchbüro, in der Bücherstube, oder können ihn hier downloaden (Spalte rechts). Mit diesem Boten endet in Köpenick eine Ära: Unsere Küsterin Astrid Wekel, die seit 27 (!) Jahren die Herausgabe des Gemeindebriefs verantwortete und für pünktliches Erscheinen, fehlerfreie Lektüre und die schönen Vignetten sorgte, gibt den Staffelstab weiter. Dem Redaktionskreis und dem Kirchbüro bleibt sie aber erhalten. Der erste Bote seiner Art erschien 1994 und wurde, wie auf dem Foto zu sehen (Ausgabe vorne) sorgsam archiviert. Einen Vorgänger gab es sogar schon 1925.

Die Gemeinde nimmt Abschied

Am 7. Mai ist Annekathrin Seeber, geb. Richter, unser Gemeindeglied, Pfarrerin im Ehrenamt, ehemalige Leiterin der Arbeitsstelle für den Religionsunterricht (ARU) in Lichtenberg/Berlin-Ost, Freundin, Nachbarin, Kollegin, Weggefährtin, mit nur 65 Jahren gestorben. Ihre schwere Krankeit hat sie voller Geduld ertragen. Sie hat jeden Sonntag, wenn es ihre Kraft zuließ, an den Gottesdiensten in der Martin-Luther-Kapelle teilgenommen, und hatte im Laurentiusboten noch die Andacht verfasst. Wir wissen sie nun bei Gott geborgen. Der Trauergottesdienst ist am 5. Juni in der Stadtkirche, den Gottesdienst halten wird die ehemalige Superintendentin des KKLIOS, Pfarrerin i.R. Beatrix Forck aus Frankfurt/Oder.

Konfirmation 2021: Geht mit Gottes Segen

Am Sonntag Rogate hätten sich unsere diesjährigen Konfirmandinnen und Konfirmanden der Gemeinde im Gottesdienst vorgestellt, jede:r mit dem Satz: „Konfirmation ist für mich …“ Doch 2021 ist bekanntlich (schon wieder, oder noch immer) alles anders. Die Vorstellung im Gottesdienst fällt aus. Stattdiesen gibt es an dieser Stelle eine Auswahl, was die Jugendlichen mit dem bevorstehenden Fest verbinden. Wir freuen uns über eure Aussagen und noch mehr zu sehen, was ihr draus macht!

Jacke wie Hose: Im Einsatz für die Stadtmission

Mit den endlich steigenden Temperaturen kann die Winterkleidung jetzt im Schrank bleiben. Auch Menschen ohne festen Wohnsitz atmen jetzt auf, doppelt, denn die zurückliegenden Monate waren für sie im doppelten Sinne herausfordernd. Randolf Brückner, der sich um die aus unserer Gemeinde gespendete Kleidung kümmert, berichtet von seinem ehrenamtlichen Engagement.

Mit Gott kann ich über Mauern springen: Aktion „Mein 13. August“

Dass die Grenze nach West-Berlin über Nacht, an einem Sonntagmorgen im August 1961 dicht gemacht würde, traf die Menschen des Bezirks und der Gemeinde völlig unvorbereitet. Mit einem Mal waren Besuche bei Verwandten, Freunden, das Training im Sportverein oder die Fahrt zur Arbeitsstelle nicht mehr möglich. Von den für lange Zeit letzten Begegnungen und den Erinnerungen der Köpenicker*innen an handelt unser Sommer-Aufruf: Erzählen Sie!

Corona-Schnelltest an der Stadtkirche

Seit 29. April ist die Corona-Teststelle auf der Kirchwiese neben der Stadtkirche in Alt-Köpenick in Betrieb. Die Stadtkirchengemeinde stellt das Gelände zur Verfügung. Montags bis samstags von 7.30 Uhr bis 18.30 Uhr ist der kostenlose Bürgertest möglich. Wichtig: Ein Personaldokument muss vorgelegt werden. Das tat am Donnerstag auch Pfarrer Ralf Musold, der sich – nachdem Betreiber Felix Weingärtner für sein Test-Team den Eisbrecher gegeben hatte – als zweiter testen ließ.