Jubiläum: Die St. Laurentius-Kantorei wird 75

… und die „alte Dame“ ist noch fit, oder besser: wieder fit! Die beiden Corona-Jahre haben der Kantorei zu schaffen gemacht. Was tun, wenn Chorsingen verboten ist und keiner weiß, für wie lange? Kontakt halten, wöchentlich mit E-Post, Telefon, Zoom-Proben, wenigstens zu Hause singen wenn auch allein; in kleinen Gruppen für die Gottesdienstgemeinde singen; Pläne machen: Plan A, B, C und am Ende geht nur D – aber mit starken gemeinsamen musikalischen Erlebnissen; sich Einlassen auf das Singen mit Abstand in der Kirche, die Testerei, die Sorge um die Ansteckung; den Verlust und das Fernbleiben von Sängerinnen und Sängern akzeptieren (müssen).

Nach zwei harten Jahren unter Einschränkungen hat sich die St. Laurentius-Kantorei Karfreitag mit der eindrucksvollen Aufführung der Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach zurückgemeldet, fast wieder in voller Stimmstärke. Rund 80 Aktive zählt der Erwachsenenchor derzeit, hinzu kommen 20-30 Mitglieder des Kinder- bzw. Jugendchors.

Anders als im Laurentiusboten angekündigt, wird das Chor-Jubiläum nicht am Sonntag Kantate (15. Mai) begangen, sondern muss aus aktuellem Anlass in den Herbst verschoben werden. Wir feiern jedoch einen gemeinsamen festlichen Gottesdienst mit Chorgesang.

Zugleich wird Kirchenmusikerin Christine Raudszus die Ehrung zuteil, ab sofort den Titel Kirchenmusikdirektorin ehrenhalber zu führen, den ihr die Landeskirche aus Anlass ihres 25-jährigen Dienstjubiläums in der Ev. Stadtkirchengemeinde Köpenick im April zuerkannt hat. Fast über denselben Zeitraum leitet Christine Rausdzus die St. Laurentius-Kantorei und hat deren Profil maßgeblich mitgeprägt sowie durch eine stetige Kinder- und Jugendchorarbeit aufgewertet.

Einen Blick in die Chronik der St. Laurentius-Kantorei wirft der aktuelle Laurentiusbote hier.

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