Sukkot: Laubhüttenfest mit der Kommunalen Ökumene

Das jüdische Laubhüttenfest („Sukkot“) findet in diesem Jahr vom 20. bis zum 27. September statt. Die Kommunale Ökumene Treptow-Köpenick und das Bündnis TKVA laden dazu in den Garten der Novilla ein, wo eine Laubhütte der Begegnung errichtet ist. Am Mittwoch, 22.9., wird gekocht: Die Kulinarische Begegnung um 18 Uhr steht unter dem Motto Wanderschaft und Migration. Am Freitag, 24.9., ist das Trio „Folkadu“ mit Gesang, Trompete, Harmonika und Oud zu Gast in der Sukka und spielt ein Konzert.

Familiengottesdienst: Wo die Schokolade wächst

Am 26. September ist Familiengottesdienst in der Stadtkirche. Es geht um eine der beliebtesten Süßigkeiten, Schokolade. Dazu geht Pfarrerin Marit von Homeyer der Frage nach, wo die Schokolade wächst, und was das mit Gottes Wort und der christlichen Vorstellung einer fairen Welt zu tun hat. Die Kita Rudower Straße und der Kinderchor gestalten den Gottesdienst mit. Beginn: 10.30 Uhr. Der Schokoladenbaum am Altar darf im Anschluss geplündert werden.

Der Friedhofskaffee ist zurück

Der Herbst ist da und mit ihm die Tradition unseres Friedhofskaffees zurück. Pandemiebedingt hat das Angebot lange pausieren müssen. Nun öffnen Pfarrerin Marit von Homeyer und Heidemarie Dittmar wieder am dritten Freitag eines Monats das Fachwerkhaus (Rudower Str. 23). Ab 14 Uhr ist dort Gelegenheit zum Gespräch, einem Moment der Andacht oder um Anliegen aus dem Kiez auszutauschen. Vielleicht möchten Sie sich nur nach dem Besuch des Friedhofs stärken? Auch dann sind Sie herzlich willkommen.

Mein 13. August 1961: „Der Grenzer war genauso nervös, wie ich.“

Der Mauerbau jährt sich zum 60. Mal. Das Datum war für die Menschen in Ost und West eine dramatische Erfahrung, weil es den politischen Ist-Zustand unumkehrbar machte – 28 Jahre lang. Im Rahmen des Gedenkens hatten wir Köpenicker*innen aufgerufen, aufzuschreiben, wie sie den 13. August 1961 erlebten. Die Gespräche verdeutlichten vor allem eins: Wer sich bewusst an den heißen Augusttag vor 60 Jahren erinnert, möchte das im Vier-Augen-Gespräch tun, und nicht veröffentlichen. „Es gibt Episoden, die man lieber umter Verschluss hält“, so ein Zeitzeuge. Zwei Stimmen durften dennoch zitiert werden.

„Kirchsanierung bewahrt Köpenicks kulturelles Erbe.“

Die umfassende Sanierung der Stadtkirche ab 2022 wirft ihre Schatten voraus. Am Mittwoch informierte sich Treptow-Köpenicks Bezirksbürgermeister Oliver Igel über den Planungsstand – und brachte seinen Amtskollegen aus Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinhard Naumann, mit. Ihm war die Kirche, wie sich herausstellte, gut bekannt.

Gemeindefest-Rückblick: Die „Arche Kunterbunt“ist eingeweiht

Der Gottesdienst zum Schulanfang war zugleich Einweihung des Kita-Neubaus, der seit dem Frühjahr 2021 in Betrieb ist, aber infolge der Pandemie noch nicht übergeben werden konnte. Am 29. August war der große Tag: Taufe plus Gemeindefest. Die Kita heißt ab sofort „Arche Kunterbunt“. Bunt wie der Regenbogen im neuen Logo war auch das Gemeindefest. Eltern, Ehrenamtliche der Gemeinde, Christenlehre-Kinder und der Kinderchor hatten sich tolle Darbietungen und Aktionen überlegt.

Ab 13. September zu sehen: Ausstellung „Facetten des Glaubens“

Die Kommunale Ökumene Treptow-Köpenick ist während der diesjährigen interkulturellen Woche mit der Ausstellung „Facetten des Glaubens“ unterwegs. Von 13. September bis 4. Oktober ist sie an täglich wechselnden Standorten des Bezirks – und des Kirchenkreises – zu sehen. Unterm Zeltdach gibt es Gelegenheit zum Gespräch. Der Zeltpavillon mit sechs Metern Durchmesser ist „für alles offen“. Das Angebot richtet sich an alle Altersgruppen und ist kostenfrei.

Verabschiedung aus dem Ehrenamt

Am 4. Juli hielt der Gottesdienst in der Stadtkirche ein Highlight bereit: Astrid Wekel und Gerd Graupe wurden aus ihren Ehrenämtern verabschiedet. Zusammengerechnet gingen beide fast vier Jahrzehnte lang ihrem Einsatz für die Gemeinde nach! Astrid Wekel gibt nach 27 Jahren die Redaktion des Laurentiusboten ab, sie bleibt aber hauptamtliche Küsterin und GMAV-Vorsitzende des Kirchenkreises Lichtenberg-Oberspree. Gerd Graupe, seit 2011 Webmaster, bleibt der ökumenischen Arbeit treu.

Die Kirche ist wochenends wieder geöffnet

„Geh‘ aus mein Herz und suche Freud“, schrieb Paul Gerhardt in dem gleichnamigen Lied, wie er den Sommer empfand. Passend zur Jahreszeit und dem Anlass, auszugehen, ist die Stadtkirche wochenends wieder geöffnet: Für Bersucher:innen, die eine Auszeit möchten, die Kirche entdecken oder einfach eine Kerze entzünden wollen. Die Offene Kirche ermöglicht ein besonderes Hinhören auf die Atmosphäre Alt-Köpenicks und weckt – ganz im Sinne Paul Gerhardts – ein sommerliches Gefühl. Bitte informieren Sie sich im Veranstaltungskalender (in der Spalte rechts), welche Zeitfenster an jedem Wochenende tatsächlich besetzt sind. Und dann: Herzlich Willkommen!

Ein denkwürdiger letzter Bote – im Herbst folgt der Neue

Die Sommerausgabe des Laurentiusboten ist da! Ab sofort liegt der neue Gemeindebrief in allen Predigtstätten aus. Sie erhalten ihn außerdem im Kirchbüro, in der Bücherstube, oder können ihn hier downloaden (Spalte rechts). Mit diesem Boten endet in Köpenick eine Ära: Unsere Küsterin Astrid Wekel, die seit 27 (!) Jahren die Herausgabe des Gemeindebriefs verantwortete und für pünktliches Erscheinen, fehlerfreie Lektüre und die schönen Vignetten sorgte, gibt den Staffelstab weiter. Dem Redaktionskreis und dem Kirchbüro bleibt sie aber erhalten. Der erste Bote seiner Art erschien 1994 und wurde, wie auf dem Foto zu sehen (Ausgabe vorne) sorgsam archiviert. Einen Vorgänger gab es sogar schon 1925.